Aktuelle Warnmeldung Austriebsspritzungen Obstbau

Obstbau

Austriebsspritzungen Obstbau

Austriebsspritzungen Obstbau
Austriebsspritzungen Obstbau
Schädling Austriebsspritzungen Obstbau
Regionen Österreich
Zeitraum 18.03.2019 - 31.03.2019

Am Baum überwinternde tierische Schaderreger können mit einer sogenannten „Austriebsspritzung“ mit den dafür zugelassenen Paraffinöl-Präparaten in der Zeit vom Knospenschwellen bis zum sogenannten Mausohrstadium der Obstgehölze behandelt werden. Als Mausohrstadium wird dabei jene Stufe der Knospenentwicklung des Apfelbaums bezeichnet, bei der die Blütenknospenansätze zwischen den Spitzen der noch nicht entfalteten jungen Blätter bereits erkennbar sind.
Die Austriebsspritzung richtet sich insbesondere gegen Obstbaumspinnmilben, Blattläuse, San-José-Schildlaus, Birnenpockenmilben und Frostspanner. Für die Integrierte Produktion und den Biologischen Obstbau ist die „Ölspritzung“ die zu bevorzugende Behandlungsstrategie gegen diese Schaderreger. Das Paraffinöl überzieht die Überwinterungsstadien (Eier, Larven, adulte Insekten bzw. Milben) mit einem feinen Ölfilm, der zum Ersticken der Tiere führt. Da diese Behandlung auf einem rein physikalischen Wirkungsmechanismus beruht, ist eine gründliche Benetzung aller Pflanzenteile für den Behandlungserfolg entscheidend (tropfnaß spritzen, Anwendungskonzentration und Wasseraufwand nicht reduzieren, bei Ausbringung mittels einer Gebläsespritze mit langsamer Geschwindigkeit zweimal durch die Reihen fahren, Wechsel der Fahrtrichtung).
Die Austriebsspritzung kann bei Temperaturen ab 0°C durchgeführt werden. Frostereignisse unmittelbar vor oder nach der Paraffinölspritzung können phytotoxische Reaktionen hervorrufen. Paraffinöle sind nur mit wenigen Pflanzenschutzmitteln mischbar. Auch sollte zur Anwendung gewisser anderer Pflanzenschutzmittel ein Mindestzeitabstand liegen. Beachten Sie die diesbezüglichen Angaben in den Anwendungsbestimmungen!
Manche Paraffinölpräparate sind mit reduzierten Aufwandmengen auch im Grün- bzw. Rotknospenstadium zur Anwendung gegen Obstbaumspinnmilben zugelassen. Andere Schaderreger werden zu diesem späteren Behandlungstermin nicht mehr mit entsprechendem Erfolg erfaßt.
Eine Bekämpfung der Birnenpockenmilbe hat auch jetzt während des Austriebs zu erfolgen, wenn sie ihre Winterquartiere (unter Rinden- und Knospenschuppen) verlassen. Die Behandlungen sind noch vor der Blüte mit einem Schwefel-Präparat durchzuführen.

Archiv zu "Austriebsspritzungen Obstbau"

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Austriebsspritzungen Obstbau

Austriebsspritzungen Obstbau
Austriebsspritzungen Obstbau
Schädling Austriebsspritzungen Obstbau
Regionen Österreich
Zeitraum 05.04.2018 - 30.04.2018

Am Baum überwinternde tierische Schaderreger können mit einer sogenannten „Austriebsspritzung“ mit den dafür zugelassenen Paraffinöl-Präparaten in der Zeit vom Knospenschwellen bis zum sogenannten Mausohrstadium der Obstgehölze behandelt werden. Als Mausohrstadium wird dabei jene Stufe der Knospenentwicklung des Apfelbaums bezeichnet, bei der die Blütenknospenansätze zwischen den Spitzen der noch nicht entfalteten jungen Blätter bereits erkennbar sind.
Die Austriebsspritzung richtet sich insbesondere gegen Obstbaumspinnmilben, Blattläuse, San-José-Schildlaus, Birnenpockenmilben und Frostspanner. Für die Integrierte Produktion und den Biologischen Obstbau ist die „Ölspritzung“ die zu bevorzugende Behandlungsstrategie gegen diese Schaderreger. Das Paraffinöl überzieht die Überwinterungsstadien (Eier, Larven, adulte Insekten bzw. Milben) mit einem feinen Ölfilm, der zum Ersticken der Tiere führt. Da diese Behandlung auf einem rein physikalischen Wirkungsmechanismus beruht, ist eine gründliche Benetzung aller Pflanzenteile für den Behandlungserfolg entscheidend (tropfnaß spritzen, Anwendungskonzentration und Wasseraufwand nicht reduzieren, bei Ausbringung mittels einer Gebläsespritze mit langsamer Geschwindigkeit zweimal durch die Reihen fahren, Wechsel der Fahrtrichtung).
Die Austriebsspritzung kann bei Temperaturen ab 0°C durchgeführt werden. Frostereignisse unmittelbar vor oder nach der Paraffinölspritzung können phytotoxische Reaktionen hervorrufen. Paraffinöle sind nur mit wenigen Pflanzenschutzmitteln mischbar. Auch sollte zur Anwendung gewisser anderer Pflanzenschutzmittel ein Mindestzeitabstand liegen. Beachten Sie die diesbezüglichen Angaben in den Anwendungsbestimmungen!
Manche Paraffinölpräparate sind mit reduzierten Aufwandmengen auch im Grün- bzw. Rotknospenstadium zur Anwendung gegen Obstbaumspinnmilben zugelassen. Andere Schaderreger werden zu diesem späteren Behandlungstermin nicht mehr mit entsprechendem Erfolg erfaßt.
Eine Bekämpfung der Birnenpockenmilbe hat auch jetzt während des Austriebs zu erfolgen, wenn sie ihre Winterquartiere (unter Rinden- und Knospenschuppen) verlassen. Die Behandlungen sind noch vor der Blüte mit einem Schwefel-Präparat durchzuführen.

Obstbau

Austriebsspritzungen Obstbau

Austriebsspritzungen Obstbau
Austriebsspritzungen Obstbau
Schädling Austriebsspritzungen Obstbau
Regionen Ost - Österreich
Zeitraum 20.03.2017 - 15.04.2017

Am Baum überwinternde tierische Schaderreger können mit einer sogenannten „Austriebsspritzung“ mit den dafür zugelassenen Paraffinöl-Präparaten in der Zeit vom Knospenschwellen bis zum sogenannten Mausohrstadium der Obstgehölze behandelt werden. Als Mausohrstadium wird dabei jene Stufe der Knospenentwicklung des Apfelbaums bezeichnet, bei der die Blütenknospenansätze zwischen den Spitzen der noch nicht entfalteten jungen Blätter bereits erkennbar sind.
Die Austriebsspritzung richtet sich insbesondere gegen Obstbaumspinnmilben, Blattläuse, San-José-Schildlaus, Birnenpockenmilben und Frostspanner. Für die Integrierte Produktion und den Biologischen Obstbau ist die „Ölspritzung“ die zu bevorzugende Behandlungsstrategie gegen diese Schaderreger. Das Paraffinöl überzieht die Überwinterungsstadien (Eier, Larven, adulte Insekten bzw. Milben) mit einem feinen Ölfilm, der zum Ersticken der Tiere führt. Da diese Behandlung auf einem rein physikalischen Wirkungsmechanismus beruht, ist eine gründliche Benetzung aller Pflanzenteile für den Behandlungserfolg entscheidend (tropfnaß spritzen, Anwendungskonzentration und Wasseraufwand nicht reduzieren, bei Ausbringung mittels einer Gebläsespritze mit langsamer Geschwindigkeit zweimal durch die Reihen fahren, Wechsel der Fahrtrichtung).
Die Austriebsspritzung kann bei Temperaturen ab 0°C durchgeführt werden. Frostereignisse unmittelbar vor oder nach der Paraffinölspritzung können phytotoxische Reaktionen hervorrufen. Paraffinöle sind nur mit wenigen Pflanzenschutzmitteln mischbar. Auch sollte zur Anwendung gewisser anderer Pflanzenschutzmittel ein Mindestzeitabstand liegen. Beachten Sie die diesbezüglichen Angaben in den Anwendungsbestimmungen!
Manche Paraffinölpräparate sind mit reduzierten Aufwandmengen auch im Grün- bzw. Rotknospenstadium zur Anwendung gegen Obstbaumspinnmilben zugelassen. Andere Schaderreger werden zu diesem späteren Behandlungstermin nicht mehr mit entsprechendem Erfolg erfaßt.
Eine Bekämpfung der Birnenpockenmilbe hat auch jetzt während des Austriebs zu erfolgen, wenn sie ihre Winterquartiere (unter Rinden- und Knospenschuppen) verlassen. Die Behandlungen sind noch vor der Blüte mit einem Schwefel-Präparat durchzuführen.

Obstbau

Obstbaumspinnmilben, Blattläuse, Schildläuse, Frostspanner, Birnenpockenmilbe

Austriebsspritzungen Obstbau
Austriebsspritzungen Obstbau
Schädling Austriebsspritzungen Obstbau
Regionen Ost - Österreich
Zeitraum 08.04.2015 - 30.04.2015

Am Baum überwinternde tierische Schaderreger können mit einer sogenannten „Austriebsspritzung“ mit den dafür zugelassenen Paraffinöl-Präparaten in der Zeit vom Knospenschwellen bis zum sogenannten Mausohrstadium der Obstgehölze behandelt werden. Als Mausohrstadium wird dabei jene Stufe der Knospenentwicklung des Apfelbaums bezeichnet, bei der die Blütenknospenansätze zwischen den Spitzen der noch nicht entfalteten jungen Blätter bereits erkennbar sind.

Die Austriebsspritzung richtet sich insbesondere gegen Obstbaumspinnmilben, Blattläuse, San-José-Schildlaus, Birnenpockenmilben und Frostspanner. Für die Integrierte Produktion und den Biologischen Obstbau ist die „Ölspritzung“ die zu bevorzugende Behandlungsstrategie gegen diese Schaderreger. Das Paraffinöl überzieht die Überwinterungsstadien (Eier, Larven, adulte Insekten bzw. Milben) mit einem feinen Ölfilm, der zum Ersticken der Tiere führt. Da diese Behandlung auf einem rein physikalischen Wirkungsmechanismus beruht, ist eine gründliche Benetzung aller Pflanzenteile für den Behandlungserfolg entscheidend (tropfnaß spritzen, Anwendungskonzentration und Wasseraufwand nicht reduzieren, bei Ausbringung mittels einer Gebläsespritze mit langsamer Geschwindigkeit zweimal durch die Reihen fahren, Wechsel der Fahrtrichtung).

Die Austriebsspritzung kann bei Temperaturen ab 0°C durchgeführt werden. Frostereignisse unmittelbar vor oder nach der Paraffinölspritzung können phytotoxische Reaktionen hervorrufen. Paraffinöle sind nur mit wenigen Pflanzenschutzmitteln mischbar. Auch sollte zur Anwendung gewisser anderer Pflanzenschutzmittel ein Mindestzeitabstand liegen. Beachten Sie die diesbezüglichen Angaben in den Anwendungsbestimmungen!

Manche Paraffinölpräparate sind mit reduzierten Aufwandmengen auch im Grün- bzw. Rotknospenstadium zur Anwendung gegen Obstbaumspinnmilben zugelassen. Andere Schaderreger werden zu diesem späteren Behandlungstermin nicht mehr mit entsprechendem Erfolg erfaßt.

Eine Bekämpfung der Birnenpockenmilbe hat auch jetzt während des Austriebs zu erfolgen, wenn sie ihre Winterquartiere (unter Rinden- und Knospenschuppen) verlassen. Die Behandlungen sind noch vor der Blüte mit einem Schwefel-Präparat durchzuführen.